
Nur mit gesunder Haut fühlt sich ein Baby rundherum wohl. Bei Reizungen und Rötungen, wie sie im Windelbereich z. B. durch mangelnde Hautatmung auftreten, können Babys die Streicheleinheiten nicht immer unbeschwert genießen. Die zarte und sanfte Babyhaut reagiert in diesen Stunden sehr empfindlich. Ein Grund für die Reizungen und Rötungen kann die Ernährung der Mutter während des Stillens sein, z. B. der Verzehr von Erdbeeren, Zitrusfrüchten oder scharfen Gewürzen oder auch, dass das Kind den ersten Saft oder Karottenbrei bekommen hat. Eine andere Ursache können Waschmittelrückstände an den Stoffwindeln sein. Sollten die Windeln nicht sofort gewechselt werden, kann durch Rückstände von Urin und Stuhl Ammoniak entstehen, das die Haut angreift und stark strapaziert.
Die meisten Babypos werden irgendwann einmal wund, insbesondere wenn eine Hautpartie ständig in einer feuchten Umgebung ohne Luftzufuhr eingeschlossen ist - egal wie oft die Windeln gewechselt werden. Das Resultat: Hefepilze und Bakterien kommen leichter zum Zuge und rufen eine Windeldermatitis hervor, die zu flächig geröteter Haut, Schuppen oder Bläschen führen kann. Dazu kommen Juckreiz und Schmerzen.
In schweren Fällen können sich auch Blasen und Eiterpickel bilden. Es ist natürlich am besten, dem Auftreten von gereizter und geröteter Haut durch die regelmäßige Verwendung einer Spezialcreme vorzubeugen. Sie können jedoch auch, sobald sich erste Anzeichen bemerkbar machen, die Hautirritationen durch das Auftragen einer Spezialcreme bei jedem Windelwechsel behandeln und somit für ein schnelles Abklingen der Reizungen sorgen.
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